Das HELFRECHT - DACH

Ausführungsbeschreibungen für Traufe, First, Kehle und Sturmsicherung:

A.

Die unterste und oberste Dachlattenreihe bleiben ohne HELFRECHT - DACH. Zur Belüftung des gesamten Dachaufbaues. Trotzdem profitieren auch diese Latten von der Trockenheit, die durch den Wärmestau im HELFRECHT - DACH entsteht.

Hohe Trockenheit durch Wärmestau entsteht zwischen HELFRECHT - DACH und den Dachziegeln. Das bewirkt weniger Frost-und Tauwechsel in Dachziegeln. Das Ziegelforschungsinstitut in Essen bestätigte dies bereits 1970 nach umfangreichen Versuchen.

B.

Die Kehle wird auf 2 paralell zu ihr verlaufende cca 40 mm starke Dachlatten montiert. Das ergibt eine Kastentiefe der Kehle von cca 40 mm. HELFRECHT - DACH ermöglicht ohne großen Aufwand eine cca 40 mm vertiefte Kastenkehle. Die Dachziegel können deshalb bis auf kurzen Abstand aneinander geschnitten werden. Eine optisch schöne Kehle mit rückstausicherer Wasserführung entsteht.

C.

Die jahrzehnte Erfahrung zeigen bei HELFRECHT - DACH eine sehr geringe Anfälligkeit gegen Sturmschäden. Der Wind kann nicht unter die Dachziegel und kann diese nicht anheben. Die Dachziegel liegen auf HELFRECHT - DACH wie Schuppen am Fisch.

Es sind 3 Methoden der Sturmsicherung möglich:

1.

Die sturmsicherste Methode = alle Dachziegel miteinander durch Draht verbinden. Dadurch werden alle Ziegel einer Dachfläche zu einer Einheit verbunden. Auch die Schnittstücke an Kehlen und Graten. Diese sichere Methode hat sich schon an Kirchen und Kirchtürmen bewährt. Auf nicht gefährdeten Dächern genügt diese Verdrahtung im Ortgang-, Trauf-, Kehl- und Firstbereich.

2.

Eine weitere Methode ist es, Dachziegel durch HELFRECHT - DACH hindurch auf die Dachlatte zu nageln.

3.

Es ist als Alternative auch möglich, die Dachziegel mittels Seitensalzklammer auf die Dachlatte zu nageln.